He´s back!

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Früher war er der Betreiber der Kultseite “DeepChess”, die er wegen Zeitmangels einstellen musste. Da das Jucken in den Fingern aber nie nachließ, kam er regelmäßig mit absurden Ideen daher, die er aber schnell wieder fallen ließ, da keiner mitmachen wollte. Jetzt hat er ein paar Deppen gefunden - ist nur lieb gemeint Jungs - die seinem neuesten Geniestreich aufgesessen sind. Nachdem Bernard Verfürden mit seinen Jungs vom Oberbilker SV (irgendwo in Düsseldorf) beim Turnier in Bad Zwischenahn aufgeschlagen hatte, kam er auf die glorreiche Idee eine Fanseite zu Ehren eines Großmeisters, der in deutschen Landen wohlbekannt ist, zu gründen. Vielleicht kam diese Idee auch nur beim gemeinsamen Umtrunk - bei jüngeren Menschen würde ich eher Saufgelage schreiben, aber…es scheint ernst gemeint zu sein. Folgt diesem Link1 und dem allerneuesten Projekt einiger der Ex-DeepChess-Macher.

Referenzen:
  1. Epishins Erben


Die letzten beiden Male hatte ich Probleme diese Rubrik zu füllen, aber mich scheinen einige Bundesligaspieler erhört zu haben. Gleich 13 Beispiele konnte ich pflücken und es sind treue Zulieferer wie Meissner, Müller, Sträter und Superblogger Schneider dabei.
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Der Weltmeister

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Viswanathan Anand

Viswanathan Anand

Der Vietnamese Quang Liem Le gewinnt das Aeroflot Open1 und qualifiziert sich damit für das Sparkassen Chess-Meeting2 in Dortmund. Das ist die Nachricht des Tages, wie ich finde. Ich glaube, dass diese Regel seit 2003 praktiziert wird und sich u.a. bekannte Spieler wie Rublevsky, Bologan, Aleksejew, Nepomniachtchi und Bacrot für Dortmund qualifizierten. Dieses Jahr also eher ein No-Name-Spieler aus dem asiatischen Raum. Aktuell hat der bald 19-jährige Le eine Elo-Zahl von 2647, liegt aber nach seinen zwei bärenstarken Turnieren in der russischen Hauptstadt - vor dem Aeroflot Open war er geteilter Erster beim Moskau Open3 - virtuell bei ca. 2690. Damit dürfte er den Schnitt in Dortmund nicht gefährden, womit das einzige bedeutende Turnier auf deutschem Boden die üblich hohe Kategorie erreichen wird.

Referenzen:
  1. Tabelle Aeroflot Open 2010
  2. Sparkassen Chess-Meeting 2010
  3. Tabelle Moskau Open 2010

Schach auf Eis

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Ein großer Wintersportfreund bin ich zwar nicht, aber zwischendurch verfolge ich schon, was in Vancouver passiert. Zum wiederholten Male musste ich mit anhören, dass diese Sportart, die man mit dem Wischmop betreibt, angeblich das Schach aus Eis sei. Und die Kanadier sind da die besten drin.


Das, was ich ich letztes Mal geschrieben habe1, scheint sich zu bestätigen. Es werden dank der langen Bedenkzeit - gut, es könnte natürlich auch Zufall sein in dieser Saison - viel weniger haarsträubende Fehler produziert in der Schachbundesliga. Gerade mal sechs Beispiele habe ich in den Runden sieben bis neun gefunden. Und glaubt mir, ich empfinde nicht plötzlich so etwas wie Gnade gegenüber den Kollegen. Es sind einfach nicht mehr.
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Referenzen:
  1. Die Gurken des Wochenendes (21)

Vishy und Loek bei der Analyse
“Vishy” Anand und Loek van Wely bei der Analyse ihrer Letztrundenpartie in Wijk aan Zee

Gruß aus Wijk

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magnus-carlsen-wijk-2010
Die neue Nr. 1 mit trendiger Frisur und Sponsorenhemd

Mehr Fotos aus Wijk aan Zee auf Flickr

Lehrreich?

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Eine Besonderheit, die das Corus-Schachfestival zu bieten hat, sind die “Pressekonferenzen” (z.B. Runde 101, Runde 92)nach der jeweiligen Runde. Bestimmt haben die auch viele von euch gesehen. Was mich interessiert, ist, ob ihr sie für lehrreich haltet? Mir gefällt Kramnik mit Abstand am Besten. Er ist eloquent, humorvoll und ich kann seinen schachlichen Ausführungen sehr gut folgen.

Referenzen:
  1. Viswanathan Anand
  2. Vladimir Kramnik

Heute im Wald

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Ich ging im Wald spazieren und traf auf ein paar zwitschernde Vögel. Berauscht von der vielstimmigen Melodie habe ich einfach mal mitgezwitschert.
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Kaum mitgefiebert

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In fast jeder anderen Sportart - insbesondere Basketball und Fußball - bewegt mich das Abschneiden eines griechischen Teams emotional nicht unwesentlich. Wie die Griechen sich bei der Schach-WM schlugen, war mir ziemlich egal.
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Nach 1994 (null Punkte, null zu zehn Tore, Aus nach der Vorrunde) sind wir wieder bei einer Fußball-WM, dank “König Otto”. Das 1:0 im entscheidenden Spiel bei den Ukrainern kam so schrecklich unspektakulär daher, dass die Freude mit einiger Verspätung eintraf. Egal, wir sind dabei. Was Griechenland aber, sportlich betrachtet, bei der Schach-WM zu suchen hat, war mir allerdings schleierhaft. Bis gestern.
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2009

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Das neue Jahr ist eingeläutet, aber es gibt noch was zum Abschluß des letzten zu erzählen. Wie immer, man nennt das wohl Tradition, spielte ich nach Weihnachten Schach. Bislang hatte ich mich immer verweigert, doch da alle berichten, wie toll es dort ist, spielte ich zum ersten Mal in Travemünde1 mit.
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Referenzen:
  1. 26. Open Travemünde

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